Man schrieb das Jahr 1965: Ludwig Erhard war Bundeskanzler und die Rolling Stones traten erstmals in Deutschland auf. In diesem Jahr beschlossen sechs deutsche Messegesellschaften, einheitliche Standards zu schaffen für die Ermittlung von Zahlen zu Ausstellern, Flächen und Besuchern: die Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA, die Messe- und Ausstellungs-GmbH Frankfurt, die Deutsche Messe- und Ausstellungs-AG Hannover, die Messe- und Ausstellungs-GmbH Köln-Deutz, die Offenbacher Messe GmbH und die Spielwarenmesse eGmbH in Nürnberg. Die FKM – Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen war geboren. Und Carl Ferdinand von der Heyde, der damalige Kölner Messechef, wurde zum ersten Vorsitzenden der FKM gewählt.
Von Anfang an war klar: Es geht um Transparenz und es geht um Glaubwürdigkeit. Daher beschloss die neu gegründete FKM, diese Standards prüfen zu lassen. Denn der Wettbewerb zwischen den Messen war hart, die Zahlen oft geschönt und das Vertrauen der ausstellenden Wirtschaft entsprechend gering. Die FKM sorgte dafür, dass geprüfte Daten wieder Verlässlichkeit boten. Wirtschaftsprüfer der ersten Stunde war Prof. Dr. Erwin Pougin.
1966 nahm die FKM offiziell ihre Arbeit auf und prüfte bereits im ersten Jahr 22 Messen – ein international beachtetes Signal für mehr Fairness und Klarheit im Messegeschäft. Heute, 60 Jahre später, ist dieser Anspruch aktueller denn je.
Mit 33 Gesellschaftern und über 200 zur Prüfung angemeldeten Messen sorgt die FKM bis heute dafür, dass Aussteller und Messebesucher auf Basis transparenter und verlässlicher Zahlen über ihre Messeteilnahme entscheiden können.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) führt diese Prüfungen seit rund 30 Jahren durch. Vor zwei Jahrzehnten hatte sie die Firma von Erwin Pougin, dem Prüfer aus den FKM-Gründertagen, übernommen.

































